Das heutige Unternehmen Eisbär ist aus einem kleinen Gemischtwarengeschäft in Feldkirchen/Donau entstanden, das von Franz und Maria Wöss geführt wurde. Die eigentliche Geburtstunde aber war, als ein Reisender eines Linzer Textilgroßhandels Strickwaren für das Geschäft anbot. Das Ehepaar Wöss teilte
Franz Wöss ließ sich davon aber keineswegs entmutigen. Er besorgte sich von der Handelskammer die
Jetzt musste nur noch eine Marke gefunden werden:
Ende der 50-iger Jahre hatte Maria Wöss die Idee für wunderschöne, handbestickte Skimützen. Franz Wöss, der gerne in der Welt herumreiste, zeigte diese auf der Sportartikelmesse
1966 verstarb Maria Wöss im Alter von nur 48 Jahren. Sohn Erich, gerade fertig mit der Textilhandelsakademie in Wien, musste nach Hause. Statt der Maturareise machte er seine erste Geschäftsreise zur Sportartikelmesse nach Tokyo, von wo er mit einem Auftrag von über 32.000 EISBÄR Mützen nach Hause kam! Toni Sailer hatte gerade in Japan eine wahre Skisporteuphorie ausgelöst.
Prof. Hoppichler, der Skipapst in Österreich, war ebenso begeistert von der Qualität der Mützen aus Feldkirchen. Seit dieser Zeit trägt die Österreichische Skinationalmannschaft EISBÄR Produkte im Weltcup und bei Olympia.
Von einer weiteren Japanreise kam Erich Wöss mit der Idee einer Skimarkenmütze nach Hause, die er sich patentieren ließ. Karl Schranz trug sie mit dem Kneissl-Stern, Franz Klammer mit dem Fischer-Zeichen und Annemarie Moser Pröll mit dem Atomic-Stern. Alle wollten damals aussehen wie ihr Skiidol - EISBÄR machte es möglich.
Ende 1970 wurde die EISBÄR Skiweste entwickelt: Ausschlaggebend hierfür waren die drei kleinen Töchter der Familie Wöss, die wegen Ihrer Lockenpracht in keinen Pullover schlüpfen wollten. Gitti Wöss fand eine schlicht geniale Lösung: Ein Reisverschluss vorne, ein dehnbarer Rippeinsatz in der Seite. Voila! Die EISBÄR Weste wurde zum Kassenschlager.
Als in den 80er Jahren der Skioverall auf den Markt kam, läutete er das Ende des klassischen Skipullovers ein. Um den Umsatzausfall wettzumachen, wurden Stirnbänder in wunderschönen Farben und Mustern entwickelt. Diese entwickelten sich zum MUST HAVE in jenen Wintern.
2000 gelang mit der Erfindung der Haarmütze ein weiterer Coup. Jeder, der cool aussehen wollte, war heiß auf die Mütze mit den bunten Haaren, die den Nacken schützt und die Ohren warm hält. Dem amerikanischen TV Sender CBC war dies bei der Olympiade in Salt Lake City sogar ein eigener TV-Beitrag wert.
2006 übergab das Ehepaar Erich und Gitti Wöss das Unternehmen an die dritte Generation, die bestens auf ihre Aufgabe vorbereitet wurde. Tochter Susanna Wöss ist verantwortlich für die Kollektion, Sohn David für den gesamten kaufmännischen Teil und die Organisation des Unternehmens.
Die leichten Strickkappen von EISBÄR waren die Antwort der 3. Generation auf die milden Winter der letzten Jahre und entwickelten sich zum Lieblingsausstattungsstück von Stefan Eberharter und Co.
Heute produziert EISBÄR mit 85 Mitarbeitern in einer modernen Strickwarenfabrik in Feldkirchen an der Donau hochwertige Sportmützen und Pullis, die an die führenden Sportgeschäfte in der ganzen Welt geliefert werden.
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